Ausgehend von der Tradition der Glasperlenproduktion im Stadtteil Kaufbeuren–Neugablonz befasst sich das künstlerisch-forschende Rechercheprojekt beständig war die Perle der Künstlerin Frauke Zabel mit der Bedeutung von Glasperlen als globale Tauschware.
mehr lesen ...
Den Ausgangspunkt bildet Frauke Zabels Ausbildung zur Silber- und Goldschmiedin an der Berufsfachschule für Glas und Schmuck Kaufbeuren-Neugablonz und das Erlernen der Technik des Glasperlenwickelns am Böhmischen Lampenfeuer. Für das zweite Kapitel des Projektes ab November 2025 werden das Handwerk und die Orte der Produktion – die Werkstätten – in den Blick genommen und die Sammlung durch Arbeiten aus dem Unterricht der Berufsfachschule ergänzt. Neben der Präsentation im Ausstellungsraum laden Spaziergänge zur Erkundung des Stadtteils ein. Gemeinsam werden Orte der gegenwärtigen und historischen Produktion besucht. Anhand der Glasperle werden Veränderungen der Produktionsprozesse und Transformationen in Neugablonz nachvollzogen. Eine neue Videoarbeit spiegelt diese Auseinandersetzung mit dem Stadtteil Neugablonz zurück in die Ausstellung im Kunsthaus. (Quelle: www.kunsthaus-kaufbeuren.de)
Spaziergang mit Frauke Zabel in Neugablonz:
Gemeinsam besuchen wir die Werkstatt der Glasfabrikation Friedrich Seibt und nehmen zusammen mit Peter Seibt die Technik des Glasdrückens in den Blick.
Spaziergang mit Frauke Zabel in Neugablonz:
Im Perlenhaus erfahren wir von Uta Preis mehr über die früheren Strukturen der Familienbetriebe in Neugablonz.